Sie wollen sich über das das aktuelle Tagesgeschehen informieren, suchen das beste Restaurant im Umkreis oder fragen sich, wie hoch der Kilimandscharo ist: Was ist Ihre erste Anlaufstelle?

Sie öffnen den Browser und suchen über eine Suchmaschine! Und da wir im Zeitalter der Bequemlichkeit leben, betrachten wir maximal die ersten fünf Ergebnisse, bevor wir das Fenster wieder schließen.

Logisches Fazit: Je weiter oben in den Suchergebnissen eine Website erscheint, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie von den Suchenden angeklickt wird. Sich dessen bewusst, sind die obersten Plätze bei Google, Ecosia und co. von allen Unternehmen und Anbietern heiß begehrt. Unterstützung versprechen verschiedene Marketing-Tools: Doch wofür genau stehen eigentlich die Abkürzungen wie SEA oder SEO und welches Tool ist am sinnvollsten für Ihr Unternehmen?

Wo steht was?

Zunächst sollten Sie die Anordnung aller Sucherergebnisse auf der Search Engine Result Page kurz SERP, verstehen:

 

Ganz oben befinden sich zumeist (je nach Keyword und Suchbegriff) die bezahlten Ads, hier grün-umrandet. An zweiter Stelle folgen hier die blau-umrandeten Beiträge der Universal Search. Bestandteile der Universal Search sind je nach Suchbegriff Bilder, Karteneinträge oder auch Nachrichtenartikel: Abgestimmt auf Relevanz oder Entfernung. Danach kommen die organischen und unbezahlten Einträge, hier hervorgehoben in Orange. Pro Seite finden sich davon in der Regel maximal zehn Verlinkungen, ihre Reihenfolge wird durch den Algorithmus der Suchmaschine bestimmt.

SEA – Geld für garantierte oberste Platzierung

Die obersten Plätze, die Ads, bezeichnet man auch als Search Engine Advertisements (SEA). Das Format ist dabei flexibel, wie auf dem obigen Bild können Sie so neben der klassischen Textform auch Bilder oder Grafiken als SEA Anzeigen umsetzen lassen. Um einen Platz in dieser Kategorie zu erhalten, muss ein Unternehmen (im Falle von Google) mit dem Dienst Google Ads zusammenarbeiten; dabei wird pro Klick auf Ihren Link an Google gezahlt. Um Streuverluste so gering wie möglich zu halten, werden die Anzeigen passend zu den Keywords geschaltet. Doch obwohl die Anzeigen an oberster Stelle landen, gehen lediglich 6,8% aller Google-Klicks auf Ads-Verlinkungen. Ob sich der finanzielle und organisatorische Aufwand also lohnt, sollte gut durchdacht sein.

SEO – Den Algorithmus verstehen

Durch Search Engine Optimierung (SEO) landet Ihre Website ganz natürlich unter den oberen Plätzen, ohne dass Sie pro Klick bezahlen müssen. Voraussetzung ist das Verständnis des Rankingsystems der Suchmaschinen und die darauf basierende Optimierung Ihrer Homepage. Kurz gesagt: Sieht Google Ihre Website als relevant, aktuell und wichtig an, wird es sie nach oben setzen. Ein essenzielles Kriterium ist die Häufigkeit der mit dem Suchbegriff verbundenen Keywords auf Ihren Seiten. Eine geschickte Einbindung in Ihre Texte verhindert, dass Ihre Besucher von der gezielten und geplanten Verwendung etwas mitbekommen und davon im Lesefluss gestört werden könnten.

Bevor Sie die Keywords einbauen können, müssen sie Ihnen aber erst bekannt sein: Eine Keyword-Analyse überprüft und ermittelt alle Schlüsselbegriffe für Ihre Branche und Zielgruppe, unwichtige Formulierungen werden im gleichen Schritt erkannt und Ihr Anteil gemindert.

Neben den Onpage-Maßnahmen wie der Keyword Analyse ist die Anwendung von Offpage-Tools Teil des SEO-Prinzips: Verlinkungen und Referenzen zu anderen Seiten bringen die eigene Seite weiter nach oben.

Benötige ich das Ganze überhaupt?

SEM (Search Engine Marketing), insbesondere der dazu gehörige Bereich SEO, sollten fester Bestandteil jedes gut aufgestellten Online Marketing-Portfolios sein. Wenn ein potenzieller Kunde Sie online nicht auffinden kann, wird er Sie auch nicht beauftragen – schließlich weiß er nichts von Ihrem Angebot. Basierend auf der oben genannten Statistik, sollten Sie sich nicht rein auf SEA, sprich der bezahlten Platzierung, verlassen – sondern den größeren Teil Ihrer Ressourcen in den effektiven Ausbau Ihrer SEO Maßnahmen verwenden.

Ein weiterer positiver Effekt von SEO: Die Algorithmen der großen Suchmaschinen setzen zunehmend solche Websites auf die vordersten Plätze, die benutzerfreundlich aufgebaut sind. Sie arbeiten also nicht nur für Ihre eigene Sichtbarkeit im Internet, sondern gleichzeitig für die Verbesserung der Customer Experience, also Kundenerfahrung.

Am Ball bleiben

SEO ist definitiv nichts für Ungeduldige. Bis die Anpassungen Ihrer Homepage Ihr Ranking verbessern, braucht es zumeist eine gewisse Zeit – wer jedoch konsequent optimiert, wird auch belohnt.

Doch es reicht nicht, die eigene Website lediglich einmal umzustellen: Bleiben Aktualisierungen aus, rutscht man auch in den Suchergebnissen wieder nach unten. Wer SEO betreiben will, kommt um die Anpassungen also nicht herum. Gerade die Konkurrenz um einen Platz innerhalb der obersten vier Platzierungen ist hart, darum sollte so oft es geht neuer, gehaltvoller Content eingefügt werden.

Fazit: Unter’m Strich

Search Engine Marketing unterstützt Ihr Unternehmen durch korrekt analysierte Keywords die Besucherzahlen Ihrer Website zu erhöhen und Leads zu generieren. Verbessern Sie Ihre Auffindbarkeit in Suchmaschinen durch die geschickte Platzierung der Keywords innerhalb Ihres Contents.

6 Schritte, um Ihr Unternehmen in den Suchmaschinen nach ganz oben zu bringen:

  1. Analyse Ihres aktuellen Contents und Ihrer Websitestruktur
  2. Ausarbeitung relevanter Keywords
  3. Einarbeitung der Keywords auf Ihre Homepage
  4. Vervollständigung Ihrer möglichen Onpage-Optimierungen
  5. Einbettung von Offpage-Optimierungen und Backlinks
  6. Stetige Anpassungen und Aktualisierungen

Sie wollen nach ganz oben, aber Ihnen fehlt die Zeit und die Kapazitäten? Dann lagern Sie Ihre SEO Maßnahmen doch einfach aus. 

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